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NEUHAUS-PAPIER

     

Wellkisten

und

Packhilfsmittel


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Archivbild von einem Betriebsausflug der Firma Fritz Neuhaus Papier- und Pappengroßhandelung in den 1950er Jahren. ©NEUHAUS-PAPIER

Archivbild von einem Betriebsausflug in den 1950er Jahren.




Am Tag vor seinem 34. Geburtstag machte sich Fritz Neuhaus als Papier- und Pappengroßhändler in Dortmund selbstständig. Es war der 21. November 1938. Zunächst belieferte er noch den örtlichen Einzel­handel mit Tüten und Einschlagpapier sowie die Industrie mit Packpapieren und Pappen. Im Verlauf des Weltkriegs musste das Sortiment um kriegswichtige Produkte wie bspw. Ver­dunkelungspapier ergänzt werden. Die daraus resultierende Unabkömmlichstellung führte zu dem glücklichen Umstand, dass er nicht zum Kriegsdienst eingezogen werden konnte. Neues Papier gab es damals nur gegen eine ent­sprechende Menge Altpapier, das er ebenfalls in seiner Halle im Hafenviertel lagerte. Und genau dort, in einem großen Alt­papierballen, schlug um Armeslänge von ihm entfernt eine Fliegerbombe ein, die, weich gelandet, glück­licherweise nicht zündete.


Nach dem Krieg ging es zunächst in einer Halle auf dem Gelände der Zeche Germania in Dortmund-Marten weiter. 1952 erfolgte der Umzug zum heutigen Standort Kaiserstraße. Von hier wurden im Wirt­schafts­wunder­deutschland der 60er und 70er Jahre die großen Kaufhausketten mit verschiedenen Packpapieren bundes­weit beliefert. Anfang der 80er Jahre wurde mit dem Aufbau eines eigenen Sortiments an Kartonagen begonnen. Um die stetig wachsende Nachfrage des Versandhandels abdecken zu können, kamen 1990 zwei weitere Lagerhallen in der Eisenacher Straße hinzu. Hier stehen über 2.000 Paletten mit Kartonagen für kurzfristige Lieferungen bereit. Ende März 2017 wurde, nach über 65 Jahren, der Standort an der Kaiserstr. 134 aufgegeben.


Die Betriebsübergabe an den jüngsten Sohn Bruno erfolgte im Jahr 1998. Gleichzeitig wurde in NEUHAUS-PAPIER Well­kisten und Packhilfsmittel e.K. umfirmiert, da sich der Sortiments­schwer­punkt zu Kartonagen und Luft­polster­folien ver­schoben hatte.


Durch die intensive Kooperation mit einer Wellpappenfabrik konnte der Bereich der Entwicklung indi­vi­dueller Trans­­port­ver­packungen weiter ausgebaut werden. Diese werden computer­unterstützt konstruiert und an­schließend aus­ge­plottert. Anhand dieser Dummys werden Stabilität, Pass­ge­nauigkeit und Handling unter echten Einsatz­be­dingungen getestet.


Deutlich gewachsen ist in den letzten Jahren der überregionale Anteil bei Standard-Kartonagen und Spezialpapieren. In­di­vi­duelle Verpackungslösungen werden aufgrund der Beratungsintensität nur regional an­geboten.


Die Firma ist seit vielen Jahren ein Ausbildungsbetrieb und Mitglied im AGAD, Arbeitgeberverband Großhandel, Außenhandel, Dienst­leistungen - Fachgruppe Groß- und Außenhandel.